Die wahre Ikigai Bedeutung

Das wahre Ikigai und sein Doppelgänger

Viele Menschen glauben heute, Ikigai sei dieses bekannte Diagramm mit vier Kreisen:

  • Was du liebst – Was du gut kannst – Was die Welt braucht – Wofür du bezahlt wirst.

Und irgendwo in der Mitte – da soll es liegen: dein Ikigai.

Das wirkt auf den ersten Blick schlüssig. Es gibt Orientierung. Es gibt Struktur. Es gibt sogar so etwas wie Sicherheit, weil es suggeriert: Wenn ich diese vier Dinge richtig zusammenbringe, dann finde ich meinen Sinn.

Genau hier beginnt die IKIGAI Verwechslung

Denn das Modell von Andrés Zuzunaga kommt nicht aus der japanischen Ikigai-Forschung.

Es ist eine westliche Interpretation, stark geprägt von Arbeit, Nutzen, Funktion und Ergebnis.
Das Diagramm verschiebt die Frage von „Wie lebe ich?“ hin zu „Was mache ich?“ – und oft sogar zu „Wie mache ich daraus etwas Verwertbares?“.

Und das ist ein entscheidender Unterschied.

Denn wenn wir Ikigai so verstehen, dann passiert etwas ganz Konkretes:
Wir koppeln Sinn an Leistung.
Wir koppeln Sinn an Produktivität.
Wir koppeln Sinn an Arbeit.

Und damit machen wir ihn abhängig.

Über die Verwechselung des Ikigai mit dem Venn Diagramm von Andrés Zuzunaga spricht Motoki in diesem Video. Für dich wichtig:

  • Das wahre Ikigai fragt nicht nach dem “Was”, sondern nach dem “Wie”.

  • Das wahre Ikigai fragt dich nicht, wie du Geld verdienen kannst, sondern welche Reichtümer du schon in deinem Leben hast.

  • Das wahre Ikigai fragt nicht nur nach dem “Warum”, sondern nach dem “Wozu” und schaut in eine konstruktive Zukunft.

 
 

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Purpose vs. Ikigai – wo ist der Unterschied