Die Wiederentdeckung der Leere
Es hat mich kurz überrascht.
Und dann irgendwie doch nicht.
Am Donnerstag lag – zur Freude – keine Rechnung, sondern die DIE ZEIT im Briefkasten. Yey! 🗞️
Nach dem Mittagessen hatte ich mir vorgenommen, draußen auf der Bank zu arbeiten – weil ich keinen Balkon habe, im zweiten Hinterhof in Berlin-Mitte mit einer jahrelangen Baustelle lebe und Sonne brauche, wenn ich arbeite.Ich nahm Mac & ZEIT mit in meinen Jutebeutel und schlug Seite 20 im ZEIT-Magazin auf -REINE LEERE.
Ich sehe das Bild einer Tokonoma (erhöhte Nische im Raum) und mir war klar, dass scheinbar die aktuellen Trends von uns abgeschaut ;-) werden, haha!Und ich musste schmunzeln.
Nicht, weil wir das „schon kannten“. Sondern weil es sich vertraut anfühlte.
Wie etwas, das wir bei Finde Zukunft seit einer Weile praktizieren –jeden Montag im MA-Raum.
Und jetzt auch im Japanischen Weg 木 weiterdenken.
Vielleicht ist es genau das:Manche Ideen sind nicht neu.
Aber sie werden immer wieder neu entdeckt.
Danke an Klaus Motoki Tonn für die Impulse, diese Gedanken nicht einfach zu übernehmen, sond
ern sie in ihrer Tiefe ernst zu nehmen –und nicht vorschnell zu „verwestlichen“.
Wenn du das selbst erleben willst:
Jeden Montag von 18–19 Uhr→ unser MA-Raum:
ein Ort für Gedanken, Gefühle und Ideen